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  • Satya Shin

Ist unser Leben Zufall?

Ist unser Leben Zufall? Ist alles, was in unserem Leben geschieht, ein Zufall? Unser Universum folgt einer kosmischen Ordnung, unser Körper ist ein Meisterwerk an Präzision und funktioniert wie ein Uhrwerk, unsere Zellen agieren und reagieren nach einer inneren Ordnung bis hinein in die Atome. Die DNA ist die Grundordnung unseres Mensch-seins, auch wenn bereits erwiesen ist, dass sie veränderbar ist.


Unsere Erdumlaufbahn, Tag und Nacht in den unterschiedlichen Regionen auf unseren Planeten, Flut und Ebbe. Alles hat eine innewohnende Ordnung.



Nur unser Leben ist Zufall!


Diese Aussage ist eine gut gemeinte Provokation, die Sie inspirieren soll, einmal näher hinzuschauen.


Aus dem Standpunkt der Logik kann diese Aussage in diesem Kontext nicht stimmen. Was könnte denn die Ordnung sein, nach der unser Leben funktioniert? UND, woher sollte diese Ordnung kommen?



Könnte es sein, dass wir es selbst sind, die eine innere Ordnung für unser Leben in Raum und Zeit schaffen?


Könnte es sein, dass wir selbst der Schöpfer unseres irdischen Lebens sind?

Wenn wir selbst Schöpfer unseres Lebens sind, weshalb leben wir dann nicht vollkommen glücklich, individuell und kollektiv?


Die spirituelle Bewegung bei uns im Westen ist in der heutigen Zeit auf „Erwachen“ fokussiert. Erwachen bedeutet in diesem Kontext, die Erkenntnis über die wahre Natur und die Befreiung von Verstand, Raum und Zeit. Viele Menschen sind auf der Suche nach ihrem „Zuhause“, dem wahren Selbst. Meist blitzt diese Dimension jenseits von Raum und Zeit für einige Augenblicke, manchmal für längere Zeit auf. Ein einfacher Trick dabei ist, die Suche aufzugeben, denn niemand kann jemals sein Zuhause verlassen. Das bedeutet, wir sind immer DAS.


Wenn wir das „begreifen“ und verinnerlichen, können wir uns unserem Leben widmen und erforschen, wie wir unser Leben aus dem wahren Selbst heraus erschaffen, denn es gibt sonst niemanden, der das für uns tun könnte– keinen Gott und kein Universum – wir selbst als wahres Selbst jenseits von Zeit und Raum sind es, die unser Leben in Zeit und Raum schöpfen.


Das zeigt sich auch im Begriff Advaita – Nicht Zwei – die erscheinende Welt in Raum und Zeit ist nicht getrennt von unserer wahren Natur jenseits von Raum und Zeit. Sie existiert nur als Ganzheit (auch wenn es paradox klingt), nur unser Verstand schafft eine Trennung.

Das wahre Selbst hat einen passiven Teil, reines Bewusstsein (Shiva) und einen aktiven Teil, Lebensenergie (Shakti). Was wäre, wenn die Lebensenergie die Schöpfungskraft ist, die jedem von uns zur Verfügung steht? Was wäre, wenn wir wüssten, was genau wir tun könnten, damit wir ein freies und glückliches Leben manifestieren? Individuell und Kollektiv! Was wäre, wenn wir lernen könnten eine innere Ordnung in uns zu schaffen, die sich im täglichen Leben als Glück ausdrücken kann?


Es geht nicht nur darum, die Stille des wahren Selbst zu sein, sondern in Bewegung zu gehen, denn das Leben will gelebt werden. Wir alle sind Evolutionsenergie und stehen erst am Anfang unserer Entfaltung des Mensch-seins. Wohin kann uns die Evolution noch bringen?

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